Wadi Rum und Aqaba - Teil 2
Nach der Düne ging es dann in eine Schlucht, wo es auch wieder nabatäischer Steinritzungen zu sehen gab. Die Schlucht selber fanden wir aber viel schöner als die Ritzungen in dem Granit.
Der nächste Stop war an einer steinernen Brücke. Ein klein wenig kraxelei brachte uns dann auf diese.
Die Berge hier im Wadi Rum sind mit über 1750 m die zweithöchsten im Land. Steil und schroff laden Sie zum Klettern ein.
Vom Little Arch ging es dann noch zu einer römischen Karte. Hier waren auch noch andere Ritzungen zu sehen, wie zum Beispiel dieses Kamel.
Es zeigt dem erfahrenen Nabatäer, wo sich Gold befunden hat. Die Richtung in das Kamel schaut und dienlänge des Halses sollen den Punkt angeben, wo das Gold versteckt war. Wir haben gesucht, aber nix gefunden.
Nach der römischen Karte ging es noch zu einem nabatäischen Temple und dann endete die 3 stündige Jeep Tour auch schon.
Vom Wadi Rum ging es dann direkt nach Aqaba. Die Temperatur ist mittlerweile auf angenehme 24 Grad gestiegen.
Je näher wir der Hafenstadt gekommen sind, je wärmer würde es. Heute ist Freitag, was für die Muslime das Wochenende ist. Dementsprechend voll war die Stadt. Ibrahim hat uns zum großen Fahnenmast gebracht und ist dann flugs in die Moschee zum Beten.
Der Platz ist hier sehr begrenzt. die insgesamt 27 km Küste am Roten Meer sind hier an der Spitze besonders begehrt. So ist der Strand direkt neben der Marina und dem Container Hafen und den Phosphat Verladestationen, bevor dann auch schon die Grenze zu Israels Badeort Eilat kommt.
Dementsprechend schnell war der Strand abgegangen und wir sind an einer Moschee vorbeigekommen.
Nach einem Falafel-Sandwich ging es dann kurz zur Marina und aufgrund der super trockenen Hitze und den 33 Grad dann auch auf direktem Weg zum Fahnenmast, wo wir Ibrahim wieder getroffen haben.
Wir waren beide ziemlich fertig, haben uns den letzten Sonnenbrand geholt und wollten nur noch zum Hotel zurück.
Auf dem Rückweg gab es noch einen kurzen Stop für ein Foto von der Region wo wir 5 Tage hausten.
Wir haben alles richtig gemacht. Denn von Süden zogen dunkle Wolken auf und soll morgen auch regnen.
Zum Dinner gab es heute mal Pizza, die tatsächlich ganz gut geschmeckt hat. Mit dem Würzen sind sie hier sehr sparsam. Aber die Pizza war ok.
Gegen 21 Uhr geht das Shuttle dann Richtung Flughafen. Und wieder ist Ibrahim unser Fahrer. Als es in Petra los ging ging es auch tatsächlich an zu regnen.
Nach knappen 3 Stunden haben wir den Flughafen erreicht. Das Gepäck ist aufgegeben und jetzt heißt es warten...
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