Petra Alternativ - Teil 2

Dafür haben wir dann noch einen Rastplatz gefunden, wo wir ein Gesicht eines Nabatäers in Stein gemeißelt gesehen haben. 

 

 

In Lebensgröße daneben unser Guide. 

Dann kam der Abstieg zum Grab des römischen Soldaten. Vorbei am Löwenbrunnen dem bunten Triklinium und am Gartentempel. 

 
 
 
 
 
 
 

Das alles war in dem Wadi W... und das Renaissance Grab war hier auch noch zu finden, bevor es und dann auch kurz nach Petra rein. 

 

Die Hauptstraße war schnell überquert und gleich wieder hoch Richtung Königsgräber. 

 

An denen sind wir dann nach einer weiteren Pause und einer eiskalten Cola weiter zum Anfang des Wadi Al-Muthlim also dem Fluss, den die Nabatäer vor dem Siq umgeleitet haben. 

Auf dem Weg lag noch ein verwittertes Königsgrab sowie das Grab des Sextius Florentinus, das einzige mit einer einwandfreien Zuordnung aufgrund der Inschrift. 

 

Der ausgetrocknete Flusslauf des Wadi Al-Muthlim war ein weiteres Highlight des Tages. Super schmal ging es durch die Schlucht, durch die im Winter Wassermassen rauschen. Und selbst hier haben die Nabatäer bei der Errichtung ihre Spuren hinterlassen. 

 
 

Dieser Weg ist viel viel schöner als durch den Siq, wobei der natürlich auch einmal gegangen werden sollte. Aber hier spürt man die Kraft der Natur und es war einfach nur beeindruckend. Außerdem wehte eine frische Brise und es war schattig in der Schlucht. 

 
  

Zum Ende dieses Trails kommt dann noch der Tunnel den die Nabatäer vor 2500 Jahren gegraben haben. Hier war eine Art Schutzmauer um das Wasser was aus dem Wadi Musa und den umliegenden Bergen kommt umzuleiten. Alles um den Siq zu schützen, denn sonst wären die Fluten auch zu den Zeiten der Nabatäer hier durch geflossen. Der Tunnel ist knappe 80 Meter lang und zu damaliger Zeit ist das echt eine beachtliche Leistung. 

 

Nach dem Tunnel standen wir wieder am Eingang zum Siq. Ziemlich fertig und geschafft aber auch sehr zufrieden. Jetzt ging es noch zum Besucherzentrum wo wir unseren Guide bezahlen mussten. Alles in allem hat die Tour von 7 Stunden 100 JD und 5€ Tip gekostet. Für die Zeit und was wir alles gesehen haben jetzt kein Schnapper aber alles ok. Wir hätten viele Dinge so nicht gefunden und haben in den beiden Tagen in Petra wirklich eine Menge gesehen. Ich denke mal 80% sollten es gewesen sein. 

Mein Tipp: Auf jeden Fall den Weg durch den Tunnel nehmen, sei es auf dem Hinweg oder zurück. Beste Reisezeit ist Ende März bis April oder September. Ab dann wirds entweder unerträglich heiß oder es ist mit Regen oder Schnee zu rechnen! Und dann sollte man besser nicht in dem alten Flussbett laufen!!!

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