Petra Alternativ (Tag 2)

Heute stand dann der zweite Tag in der Felsenstadt an. Mein Muskelkater und sonstige Schmerzen hielten sich in Grenzen und Jörg war auch recht fit. 

Nach dem immer gleichen Frühstück ging es dann heute etwas später Richtung Visitor Center (um 9 Uhr).

Der Weg bis zum Siq ist ja immer gleich, dachten wir... ein hartnäckiger Beduine dessen Name ich leider vergessen habe, hat uns dann doch weichgekocht und so sind wir ihm für 50 JD gefolgt. Er sagte uns, es gibt andere Wege und er zeigt uns tolle Punkte bis zum Hohen Opferplatz. 

Dann ging es auch kurz hinter den Djinn Blocks schon ab in das Snake Tomb.

 
 

Eine Grabkammer mit 7 Gräbern und einem Schlangenrelief an der Wand. 

Weiter dann den Al-Madras Trail hinauf. Al-Madras bedeutet Schule und früher sollen hier die Römer Schulunterricht auf einem Hochplateu gehalten haben. Auch von hier hatte man schon eine schöne Aussicht. 

 
 

Dann ging es weiter zu einem Punkt, wo wir auf das Schatzhaus hinab blicken konnten. Das war in der Tat ein Weg, den wir alleine niemals gefunden hätten. Es gab Momente da ich den Guide fragte: Da müssen wir runter?

 
  

Aber es hat wirklich mächtig viel Spaß gemacht und es war super steil! Nur gut, das die Wanderschuhe an dem Sandstein förmlich zu kleben scheinen.

Dann ging es wieder ein bisschen Berg auf, bis wir dann gegenüber vom Schatzhaus standen. 

 
 
Nach einer Rast und einem Beduinentee (für mich mit irgendwelchen Heilkräutern gegen Kopfschmerzen)  ging es dann weiter. Hier lautete die Frage: Da müssen wir rauf? Es war recht schmal und wir hatten vielleicht 40 abschüssige Zentimeter wo wir drauf gehen konnten. Neben uns ging es dann min. 40 Meter in die Tiefe. Aber es hat geklappt. 

 
In der Mitte rechts ist der Ort, wo wir den Tee getrunken haben. 

Von hier aus ging es weiter zu einer Stelle wo wir auf den Hohen Opferplatz, das alte Römer Kastell und die Nabatäische Gottheit nebst Wache blicken konnten. 

 

Mittlerweile sind wir mit unserem Guide so verblieben, das er uns auch noch den Weg durch die andere Schlucht zurück zeigt. Also ging es jetzt erstmal vorbei an der Wache und dem alten Römerkastell zu dem Abstiegspunkt nach Petra wenn man vom hohen Opferplatz kommt. 

 
 

Den Platz haben wir irgendwie ausgelassen, eigentlich schade, soll man doch von dort ganz Petra überblicken, aber egal. 

Weiter geht's in Teil 2

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